DIY Firewall-Flüssigseife

 

Im vorherigen Blog-Artikel ging es um die Schutzwirkung von ätherischen Ölen gegenüber Viren.

Derzeit ist eine gute Handhygiene besonders wichtig. Herkömmliche Desinfektionsmittel und Handseifen greifen auf Dauer jedoch die Haut an und können zu Trockenheit und Irritationen führen.

In diesem Blog zeige ich euch, wie ihr euch selbst eine pflegende Flüssigseife aus wenigen Zutaten herstellen könnt. Wer möchte, reichert diese mit ätherischen Ölen, die als antiviral gelten, an.

DIY Firewall-Flüssigseife

Benötigte Zutaten

  • 15-40 g Bio-Kernseife oder Naturseife im Stück
  • 300 g Wasser
  • evtl. 1 Teelöffel Honig
  • evtl. 1 Teelöffel Glycerin (Apotheke)
  • evtl. 1 Teelöffel Pflanzenöl (zum Beispiel Olivenöl, Sonnenblumenöl, Mandelöl, Jojobaöl)
  • bis zu 60 Tropfen ätherische Öle

 

Seife fein reiben. Die Menge hängt stark von der verwendeten Seife ab. Besser mit einer geringeren Menge beginnen. Die Konsistenz kann am Ende des Herstellungsprozesses noch eingestellt werden.

Für meine Seife habe ich die Schafmilchseife von Seifengarten benutzt, da diese ohne Beduftung und sehr hautpflegend ist.

 

Seifenspäne in einem Topf mit dem Wasser gut verrühren. Unter Rühren zum Kochen bringen.

Achtung: Der Seifenschaum steigt auf wie Milch.

Topf vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.

Dabei häufig mit einem Schneebesen umrühren.

Die Seifenspäne sollen sich komplett im Wasser aufgelöst haben und nicht mehr als solche zu erkennen sein.

 

Wenn die Seifenflüssigkeit etwa handwarm ist, können weitere hautpflegende Zutaten dazugegeben werden. Dies ist aber nicht zwingend erforderlich.

Honig ist feuchtigkeitsspendend und pflegend. Glycerin sorgt dafür, dass die Haut nicht austrocknet.

Rückfettend wird die Flüssigseife durch die Zugabe von etwas Pflanzenöl.

Nun heißt es geduldig sein. Am besten die Flüssigseife über Nacht stehen lassen, da diese nachdickt und somit erst nach einiger Zeit die Konsistenz beurteilt werden kann. Sollte die Seife zu dünn sein, nochmals erwärmen und mehr Seifenspäne dazugeben.Ist die Seife zu dick, ebenfalls vorsichtig erwärmen und noch etwas Wasser hinzufügen.

 Bist du mit der Konsistenz zufrieden, kannst du die abgekühlte Seife mit ätherischen Ölen beduften.

Ich habe mich für eine Mischung von ätherischen Ölen entschieden, die als antiviral gelten (siehe Liste im vorherigen Blog).

Die Höchstmenge von 60 Tropfen auf 300 ml bitte nicht überschreiten.

In meine Firewall-Seife habe ich folgende Mischung gegeben:

 

35 Tropfen Orange süß

15 Tropfen Zitrone

5 Tropfen Thymian

5 Tropfen Ravintsara

 

Auch gut vorstellen kann ich mir eine Mischung aus Zitrone, Lavendel, Ravintsara und Teebaum.

Die Flüssigseife in einen Seifenspender umfüllen. Die Haltbarkeit beträgt etwa 8 Wochen. Du kannst auch 10-15 g Weingeist als Konservierung dazugeben. Dann bitte dementsprechend die Wassermenge reduzieren.

 

 

Die optimale Konsistenz zu finden, ist anfangs mit etwas Aufwand verbunden, da sich jede Seife anders verhält. Vorteil: Du kannst dir aus deiner Lieblingsseife am Stück eine Flüssigseife herstellen, wenn du diese angenehmer oder hygienischer findest.

Du scheust den Aufwand der Herstellung, möchtest aber trotzdem eine Seife mit antiviralen Ölen? In diesem Fall kannst du natürlich auch eine neutrale naturkosmetische Seifenbasis nehmen, wie etwa die DIY-Seifenbasis von Farfalla (diese findest du unter "Aktuelles") und diese mit ätherischen Ölen verfeinern (max. 60 Tropfen auf 300 ml.)

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!